INTERNET DER DINGE UND SERVICES - „APPS for THINGS“

FORSCHUNGSTHEMA BESCHREIBUNG

Im Internet der Dinge werden Geräte des täglichen Gebrauchs mit dem Internet verbunden, wie zum Beispiel vernetzte Autos oder "smart home" Geräte. Dies eröffnet eine Fülle von neuen Diensten und Funktionen. Zum Beispiel kann man ein neues Koch-Rezept direkt auf seine Mikrowelle herunterladen, oder einen neuen Modus für sicheres Fahren auf sein Fahrzeug installieren. Die IoT Forschungsgruppe bei fortiss konzentriert sich auf Anwendungen für das Internet der Dinge, insbesondere vernetzte Fahrzeuge.

Im Internet der Dinge werden sehr unterschiedliche Geräte und Dienste, von einfachen Sensoren bis zu Cloud-Diensten, dynamisch vernetzt, was eine erhebliche Herausforderung für Entwicklung von Anwendungen bedeutet. Zum Beispiel sollte eine App für ein Auto auch auf anderen Fahrzeugen mit anderen ebenso funktionieren. Ein wesentliches Ziel ist es, die Anwendungen unabhängig von spezifischer Hardware und von diversen Software-Plattformen zu entwickeln. Mit entsprechenden Werkzeugen kann auch die kontinuierliche Entwicklung und Installation solcher vernetzter IoT-Anwendungen erfolgen.

Eine zweite große Herausforderung ist es, die Sicherheit und die Sicherheit für diese neuen Anwendungen zu gewährleisten. Da IoT-Anwendungen mit der physischen Welt interagieren, muss das richtige Verhalten zu jeder Zeit gewährleistet sein. Dies bedeutet, dass der Zugang von IoT Anwendungen auf personenbezogene Daten, Aktoren und Sensordaten geschützt werden müssen.

ANSATZ, LÖSUNG UND NUTZEN

Um die obigen Ziele zu adressieren, arbeitet die IoT Forschungsgruppe an Software-Technologie, Plattformen und Werkzeugen für die Entwicklung von vertrauenswürdigen IoT Anwendungen. Ein wesentliches Thema sind, neue Sicherheit Architekturen, um das korrekte Verhalten von 3rd-Party Anwendungen auf IoT-Geräten sicher zu stellen. Diese umfassen mehrere Sicherheits- und Schutzschichten, einschließlich der Virtualisierung der Ressourcen, dem kontrollierten Zugriff auf Ressourcen sowie die Überprüfung des Verhaltens einer solchen Anwendungen.

Um die große Vielfalt von IoT-Geräte zu adressieren, arbeiten wir an Tools und Plattformen, die eine geräteunabhängige Entwicklung von Anwendungen ermöglichen. Für diesen Zweck wird ein modellbasierter Ansatz verfolgt. Dieser erlaubt es, Anwendungen in einer Modellierungssprache einfacher zu entwickeln und optimierten Code für spezifische Geräte zu erzeugen. Darüber werden Werkzeuge entwickelt, die das korrekte Verhalten von Anwendungen sicher zu stellen. Ein wesentlicher Vorteil dieser Werkzeuge ist die effiziente und kontinuierliche Entwicklung von Anwendungen für vernetzte Geräte im Internet der Dinge in einer plattformunabhängigen Weise. Dies reduziert die FuE-Investitionen und Risiken und ermöglicht ein Ökosystem von Anwendungen für vernetzte Geräte.

In solchen Ökosystemen können Endbenutzer ihre IoT-Geräte auf Basis von 3rd-Party-Anwendungen anpassen und personalisieren. Zum Beispiel können wir für ein neues Fischkochrezept die entsprechende App aus dem Fischfachgeschäft auf unsere Mikrowelle laden, die dann das Kochen des Fisches übernimmt. Hierbei wird sichergestellt, dass diese neuen Anwendungen die Mikrowellen nur in der beabsichtigten Art und Weise verwenden.

Ansprechpartner

Christian Prehofer