IMES

Integrierte modellbasierte Entwicklung softwareintensiver Systeme

Projektbeschreibung

Die Menge an Software in Fahrzeugen ist während der letzen 10 Jahre exponentiell angestiegen. Für die Fahrer bedeutet das, neben der Implementierung neuer Fahrfunktionen (effizientes fahren), auch gesteigerte Fahrsicherheit (bspw. durch Diagnose Funktionen) sowie eine Kostenreduktion durch bessere Verbrauchswerte. Für die Fahrzeughersteller ergeben sich durch den Einsatz neuer Softwaretechnologien neue Lösungen für alte Probleme, die den Entwicklungsprozess effizienter machen. Zusätzlich wird immer mehr Software verwendet, um sicherheitskritische Funktionen zu implementieren, wie beispielsweise Stabilitätskontrolle oder Autonomes Fahren. Es ist vorhersehbar, dass sich der Trend zu mehr Software fortsetzen wird, und die Wettbewerbsfähigkeit der Hersteller stark vom Einsatz ihrer Softwaretechnologien abhängen wird.

Aus Sicht der Fahrzeughersteller (OEMs) ist die Verwaltung einer Fülle an Softwaresystemen bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge eine große Herausforderung. Viele Funktionen werden zwar von spezialisierten Zulieferern entwickelt, jedoch ist es eine ebenso knifflige Aufgabe, die verschiedenen Softwaresysteme im Fahrzeug zu verbinden, was die Aufgabe der OEMs ist. Um dies zu bewältigen, ist es enorm wichtig die Anforderungen an die Funktionalität und die Schnittstellen der Softwaresysteme exakt und rigoros zu spezifizieren. Das IMES Projekt bietet den OEMs hierbei Unterstützung durch den Einsatz innovativer Technologien im Bereich des Software Engineering. Ziel ist es, die Komplexität durch Modularisierung und Standardisierung zu meistern und auch die  Softwareentwicklung zu modularisieren, um das Baukastenprinzip zu verwirklichen. 

Forschungsbeitrag

Der erarbeitete Mehrwert für die Praxis liegt in:

  • Methodik zur nutzungsfunktionsorientierten Anforderungsentwicklung und architekturgeführten Entwurf softwareintensiver Systeme
  • Nutzung von automatisierbaren und modellbasierten Qualitätssicherungsmaßnahmen;
  • Verifikation von Konformität von Modellen zwischen unterschiedlichen Abstraktionsebenen
  • Fortgeschrittene modellbasierte Testfallgenerierung
  • Modellbasierte Übergang zwischen OEMs und Lieferanden zur Erhöhung der Modularisierung im Entwicklungsprozess
  • Prototypische Werkzeugunterstützung für die Optimierung des Übergangs von funktionaler zur logischer und weiter zur technischer Architektur;
  • Phasenübergreifende Modellbibliothek, das die Zusammenarbeit von Integratoren und Lieferanden unterstützt

 

Partner 

BMW AG – www.bmw.de
SymtaVision - http://www.symtavision.com/
Itemis AG - http://www.itemis.de/
Validas - http://validas.de/
ForTISS gmbh – www.fortiss.org

Förderung

IMES wird im Rahmen des Förderprogrammes “KMU Innovation” vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Ansprechpartner

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