Information Systems

Überblick

Die Forschungsgruppe Information Systems beschäftigt sich mit Managementthemen rund um die IT in privaten Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung (Bund, Länder, Kommunen). Das Themenspektrum erstreckt sich über: IT-Sourcing & Servicemanagement, IT-Benchmarking, Performance & Virtualization, Public Information Management.

IT-Benchmarking

Hier werden Werkzeuge entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, ihre IT unter ökonomischen Gesichtspunkten zu lenken. Ein Beispiel für ein solches Werkzeug ist ein Kennzahlensystem, das hilft die Leistung der IT eines Unternehmens unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu bewerten. In Kennzahlen lässt sich bspw. festhalten und ausdrücken, wie schnell der IT-Bereich eines Unternehmens in der Lage ist auf Probleme zu reagieren, wie viel die Bereitstellung eines einzelnen Arbeitsplatzrechners oder Druckers kostet oder wie lange es dauert eine neue Software im Unternehmen einzuführen. Diese Zahlen dienen der Fortentwicklung der IT hinsichtlich einer internen Leistungsoptimierung. Sie helfen Antworten auf Fragen zu finden wie: Wo kann die IT des Unternehmens besser werden? Sollen bestimmte Teile der IT (welche sowohl Personal als auch Rechner usw. umfasst) vll. komplett ausgelagert werden, weil ein externer Dienstleister die gleichen Leistungen für weniger Geld anbietet?

Performance Management Group

Der Schwerpunkt dieses Feldes liegt auf Technikkonzepten zur Ermittlung und Bewertung der Leistung und Leistungsfähigkeit komplexer Unternehmenssoftware. Gegenüber dem Feld IT-Benchmarking wird hier eine technisch orientierte Sicht auf die IT eines Unternehmens eingenommen. Zur Steuerung und Durchführung seiner Prozesse (z.B. Logistik, Produktion, Vertrieb) ist ein Unternehmen auf hochkomplexe Software und darunter liegende Hardware angewiesen. Treten Leistungsengpässe auf, z.B. weil die Systeme (Software + Hardware) überlastet sind, können die Unternehmensprozesse nicht oder nur eingeschränkt ausgeführt werden. Hohe finanzielle Einbußen können die Folge sein. Um Engpässen vorzubeugen investieren Unternehmen häufig mehr Geld in ihre IT als sie eigentlich müssten (Bsp.: Zukauf zusätzlicher Server zum Betrieb der Software). Die am fortiss entwickelten Methoden und Konzepte ermöglichen es Unternehmen Investitionen in ihre IT gezielter zu tätigen, indem Ursachen für Leistungsengpässe frühzeitig offengelegt und behoben werden können.

Public Information Management

Das Institute for Public Information Management (ipima) beschäftigt sich mit Fragestellungen des Informationsmanagement auf allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung (Behörden, Ämter, Ministerien, usw.). Die jährliche Studie eGovernment MONITOR untersucht Treiber und Hemmnisse sowie Bedarf für elektronische Bürgerdienste. Außerdem liegt der Forschungsfokus auf Methoden und Werkzeugen zur Analyse und Gestaltung von Prozessen in der Verwaltung sowie zwischen Verwaltungen und ihren Partnern, aber auch auf Fragen zum Management von Softwarelandschaften und der Bereitstellung von IT Infrastrukturleistungen.

IT-Sourcing & Servicemanagement

Hier werden die vertragliche Gestaltung und Umsetzung von Projekten zur Auslagerung von IT-Leistungen an externe Dienstleister sowie verschiedene Formen der Bereitstellung (z.B. Cloud vs. Software auf dem lokalen Arbeitsplatzrechner) von IT-Leistungen (z.B. Wartung von Software, Softwareentwicklung, Betrieb eines Rechenzentrums) untersucht. Im Allgemeinen wird hier von Outsourcing gesprochen. Outsourcing bezeichnet die Verlagerung von IT-Leistungen an externe Dienstleister, die das auslagernde Unternehmen dann mit diesen Leistungen versorgen. Outsourcing ist ein klassisches Konzept zur Arbeitsteilung in modernen Gesellschaften.

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