PAVBA

Performanceanalyse und -vorhersage für geschäftskritische Systeme der BA

Projektbeschreibung

Unternehmensanwendungen beschleunigen heutzutage die Geschäftsprozesse aller Organisationen. Sie werden dadurch zu kritischen Erfolgsfaktoren. Gleichzeitig machen sich die Unternehmen jedoch abhängig von den eingesetzten Anwendungen. Weiterhin führen veränderte Marktsituationen oder gesetzliche Regelungen zu konstanten Veränderungen inner- und außerhalb der Unternehmen, weshalb die Nutzung der Unternehmensanwendungen ständigen Veränderungen unterworfen ist. Das Performance-Management hat das Ziel, mit solchen Veränderungen umzugehen und sicherzustellen dass die benötigte Performance im Sinne von Durchsatz, Antwortzeitverhalten und Skalierung bei geänderten Anforderungen, Nutzerzahlen oder einem unterschiedlichen Nutzungsverhalten gewährleistet ist.

Ziel des Forschungsprojektes Performance-Analyse und -Vorhersage für geschäftskritische Systeme der Bundesagentur für Arbeit (PAVBA) ist die Vorhersage des Performance-Verhaltens eines in einer Service-orientierten Architektur (SOA) umgesetzten neuen Softwaresystems. Der Fokus liegt hierbei zum einen auf der frühzeitigen Erkennung von Performance-Schwachstellen (sogenannten Bottlenecks), zum anderen auf der Optimierung des Load Balancings. Durch diese zweigeteilte Fokussierung erfolgt eine Betrachtung des Performance-Verhaltens der Anwendung über den gesamten Software-Lebenszyklus, das heißt von der Design-Phase über die Implementierung bis hin zum Maintenance, wobei hier insbesondere auch Versionswechsel betrachtet werden.

Forschungsbeitrag

Im Rahmen des Forschungsprojekts Performance-Analyse und -Vorhersage für geschäftskritische Systeme der Bundesagentur für Arbeit (PAVBA) wird eine Methodik entwickelt, um das Performance-und Skalierungsverhalten von komplexen Unternehmensanwendungen vorherzusagen. Hierbei wird explizit eine Betrachtung von Anwendungen in der Design-Phase mit einbezogen, um Performance-Schwachstellen bereits vor der Umsetzung und Inbetriebnahme identifizieren zu können. Durch diese Herangehensweise entsteht für Softwareprojekte ein Kostenvorteil, da kostspielige Nachbesserungen und Verzögerungen im Projekt durch proaktives Handeln vermieden werden können.

Das Forschungsprojekt gliedert sich in zwei Phasen. In der ersten Phase erfolgt eine Analyse des Aufruf- und Performance-Verhaltens der bestehenden Anwendungen und Services. Über die Analyse erfolgt eine Identifikation möglicher performancekritischer Komponenten. Das Ergebnis der ersten Phase sind aus der Fallstudie gewonnene Faktoren, die das Performance-Verhalten der Anwendung beeinflussen, sowie Methoden und Prozesse zur Erhebung dieser Faktoren.

In der zweiten Phase des Projekts erfolgt eine Generalisierung der in der ersten Phase gewonnenen Ergebnisse. Ergebnisse der zweiten Phase des Projekts sind anwendbare Methoden und Werkzeuge für eine kontinuierliche Bestimmung des Performance-Verhaltens der einzelnen Bestandteile des Systems und der verwendeten Services. Der Fokus dieser zweiten Phase liegt ebenfalls auf der Schwachstellen-Erkennung und dem Load Balancing.

Partner

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Christian Vögele

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Christian Vögele

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