Providentia

Projektbeschreibung

Im Rahmen der "Förderrichtlinie automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland" des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wird im Projekt "Providentia" - Proaktive Videobasierte Nutzung von Telekommunikationstechnologien in innovativen Autobahn-Szenarien" - dem Fahrer - und im Fall von hochautomatisierten Fahrzeugen dem Fahrzeug selbst - ein möglichst umfassender Vorausblick auf die Strecke ermöglicht. Dies soll zuverlässig, situationsangepasst und auch unter widrigen Umweltverhältnissen funktionieren, wobei Informationsüberfrachtung vermieden wird. Grundlage für den Vorausblick ist der Einsatz von Mobilfunksystemen der modernsten Generation und leistungsstarker, verteilter Sensorik.

Unter Führung von fortiss als bayerischem Landesinstitut und An-Institut der Technischen Universität München wird das Konsortium aus technologisch führenden Unternehmen (BMW, Cognition Factory, Elektrobit, Huawei, IPG, Rohde & Schwarz) dazu Entwicklungen und Feldtests durchführen, um das erforderliche Zusammenspiel verschiedener Informationsflüsse in hochautomatisierten Fahrzeugen und der Kommunikations- sowie Backendinfrastruktur am Testfeld A9 zu erforschen und zu erproben.

Forschungsbeitrag

Erwartet werden schrittmachende Erkenntnisse sowohl für die Technik des Mobilfunks der nächsten Generation (5G), für die Erzeugung hochzuverlässiger Abbilder der Realität in der Infrastruktur ("Backend") durch Sensorfusion, für die Informationsversorgung vernetzter hochautomatisierter Fahrzeuge, für die Virtualisierung komplexer Verkehrsszenarien und wesentlich auch für die anstehenden Normungen des Mobilfunks der fünften Generation.

Partner

Förderung

Gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Projektdauer

1.12.2017 - 30.06.2019

Ansprechpartner

Gereon Hinz

Dipl.-Ing.
Gereon Hinz

TELEFON
+49 89 3603522 515

E-MAIL

hinz(at)fortiss.org