SPEEDFACTORY

Autonomik für die Sportartikelindustrie

Projektbeschreibung

Speedfactory ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt unter der Schirmherrschaft der deutschen Bundesregierung mit der Zielsetzung, die "Future of Manufacturing" mitzugestalten und innovative Produkte sowie neue Produktionstechnologien zu entwickeln. Gleichzeitig werden dabei Konsumentenbedürfnisse, Geschwindigkeit, Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit berücksichtigt.

Speedfactory wurde als Projekt in das nationale Programm "Autonomik für Industrie 4.0" aufgenommen. Dieses Programm leistet einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2020 der Bundesrepublik Deutschland und legt den Schwerpunkt auf ein neues Zeitalter der Produktion durch die Vernetzung modernster Informations- und Kommunikationstechnologien (I&K-Technologien) mit der industriellen Fertigung. Gleichzeitig können mit den neuen Produktionstechnologien vielseitige Impulse für die Schaffung neuer innovativer Produkte, Dienste und Geschäftsmodellen geschaffen werden. Ziel ist es, die Entwicklung autonomer Systeme zu fördern, damit Deutschland auch weiterhin eine Spitzenstellung als führender Industriestandort für neue und wegweisende internetbasierte Technologien einnimmt.

Die Forschung erstreckt sich auf Themenfelder wie Produktionslogistik, kognitive Basistechnologien, Mensch-Technik-Interaktion (MTI) und 3-D in industriellen Anwendungen.

Forschungsbeitrag

Im Rahmen von Speedfactory untersucht fortiss schwerpunktmäßig zwei Themenfelder: Die Prozessmodellierung und die Mensch-Maschine Interaktion.

Bei der kognitiven Prozessmodellierung werden Konzepte zur Modularisierung von Produktionsprozessen entwickelt und Ansätze zur automatischen Umsetzung der Prozessschritte erarbeitet. Dabei wird der Prozess in maschinelle und menschliche Arbeitsschritte heruntergebrochen und anschließend durchgeführt. Ziel ist dabei, zeitnah vom Design zum fertigen Produkt zu kommen.

Bei der Interaktion zwischen Mensch und Roboter/Maschine geht es um Konzepte zur Unterstützung des Menschen bei seinen Aufgaben. Die Interaktion muss dabei intuitiv, sicher und gleichzeitig ergonomisch sowie auf den Menschen adaptierend sein. Ziel ist es, die Belastung des Menschen so gering wie möglich zu halten. Innerhalb von Speedfactory wird untersucht, wie sich bestehende Konzepte in die Textil- und Sportartikelindustrie übertragen lassen. Zusätzlich werden neue Konzepte entwickelt.

Partner

adidas AG

http://www.adidas-group-com

RWTH Aachen, Lehrstuhl für Textilmaschinenbau und Institut für Textiltechnik

http://ita.rwth-aachen.de

KSL Keilmann Sondermaschinenbau GmbH

http://www.keilmann-group.de

Johnson Controls

http://www.johnsoncontrols.de

Förderung

Speedfactory wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Zuge des AUTONOMIK für Industrie 4.0 Programmes gefördert.

http://www.bmwi.de

http://www.autonomik40.de/

Ansprechpartner

Alois Zoitl

Dr. techn.
Alois Zoitl

TELEFON
+49 89 3603522 535

E-MAIL

zoitl(at)fortiss.org