SADA

Intelligente, modulare „Plug & Play“ Architektur für Multisensordatenfusion

Projektbeschreibung

Durch neue, innovative Architekturen für Elektro-Fahrzeuge und das Aufkommen von autonomen Fahrzeugen spielt die Fusion von Daten, sowohl von internen Fahrzeugsensoren als auch von externen Sensoren in der Infrastruktur, eine zunehmend wichtige Rolle in modernen Transportsystemen. In den meisten gegenwärtigen Systemen ist jedoch das Design und die Entwicklung bestimmter Dienste nur möglich, wenn die erforderlichen Datenwege vorher vollständig bekannt sind.

Dies erzeugt einen Flaschenhals und verhindert die flexible Anpassung und Erweiterung zu neuen Diensten.

Eine standardisierte Softwarearchitektur mit modularem Aufbau und Komponentenanordnung würde eine schnelle und kostengünstige Rekonfiguration der Datenfusions-Wege ermöglichen, ohne Notwendigkeit von technischem Expertenwissen.

Das Ziel von SADA ist es, das Hinzufügen, Ändern und Entfernen von Datenfusions-Wegen in den Systemen zu erleichtern und gleichzeitig das erforderte manuelle Eingreifen zu minimieren.

SADA bietet eine einfache Anpassung von autonomen Systemen, wie Fahrzeugen und Robotern, die verschiedene Sensoren nutzen, um verfügbare Datenquellen zu nutzen und somit echtes "plug & play" zu ermöglichen.

Forschungsbeitrag

Das SADA-Projekt wird einen Architekturprototypen einer IKT-Plattform entwickeln, der "plug & play" für Sensordatenfusion unterstützen wird. Die IKT-Plattform wird von einem Modellierungswerkzeug für schnellere Konstruktion und Modifikation von komplexen Multisensordatenfusion-Systemen unterstützt werden. Zusätzlich wird ein Demonstrator aufgebaut werden, der die Rekonfiguration der neuen Systeme zur Laufzeit zeigen wird.

Partner

Förderung

Das Projekt wird vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) im Zuge des IKT-III Programms gefördert.

Dauer

Februar 2015 - Januar 2018

Ansprechpartner

Daniel Malovetz

M.Sc.
Daniel Malovetz

TELEFON
+49 89 3603522 522

E-MAIL
malovetz@fortiss.org