Neue AG-Doppelspitze bei Plattform Lernende Systeme
| fortiss Research Fellow Prof. Dr. Ute Schmid übernimmt gemeinsam mit Volker Tresp, Professor für Maschinelles Lernen an der Ludwig-Maximilians-Universität München, die Leitung der Arbeitsgruppe Technologische Wegbereiter und Data Science bei der Plattform Lernende Systeme.
KI eröffnet Chancen für den Umwelt- und Klimaschutz
| Im Rahmen der Förderinitiative „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“ übergibt Umweltstaatssekretär Stefan Tidow Anfang Juli die Förderbescheide an acht innovative KI-Projekte. fortiss-Wissenschaftler Alexander Sagel nimmt für das KI-Leuchtturmprojekt AuSeSol-AI den Bescheid im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) in Berlin entgegen. Das Projekt aus dem Sektor nachhaltige Energieerzeugung wurde aus insgesamt 300 eingereichten Ideen ausgewählt.
Digitalisierung als Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit
| Unter diesem Motto fand am Donnerstag, 7. Juli, das feierliche Kick-off des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg am TUM Campus in Garching statt. Das Zentrum unterstützt kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk in Bayern bei der Digitalisierung. fortiss ist integraler Bestandteil des Zentrums und war bei den Feierlichkeiten in Garching vor Ort.
| Vom 27. bis 28. Juni 2022 organisierten das fortiss-Institut und das CTIF-Institut (Aarhus Universität, Dänemark) das 12. Internationale CONASENSE Symposium. Unter dem Motto „6G Kommunikation, Dienste und Nachhaltigkeit“ präsentierten führende internationale Wissenschaftler*innen und IoT-Expert*innen den Teilnehmer*innen die aktuellsten Forschungsergebnisse zu den Themen 6G-Dienste, Netzwerke und Internet of Things (IoT). Parallel zu diesem Event wurde der EU-IoT IDEAthon/Hackathon 2021/22 von fortiss und UnternehmerTUM Makerspace ausgetragen, der seinen Schwerpunkt auf mobile, nachhaltige IoT-Lösungen legte.
| Die fortiss Labs im 15. Stockwerk der Münchner Highlight Towers sind die neue Anlaufstelle für den gezielten Transfer von der Forschung in die Anwendung. Das Landesforschungsinstitut des Freistaats Bayern für softwareintensive Systeme hat die Räume mit den hochmodernen Demonstratoren am vergangenen Freitag, den 24. Juni 2022, im Rahmen des bundesweiten Digitaltages offiziell eröffnet. Mit dabei waren namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Unternehmensverbänden, um das Ereignis zu feiern.
Spiking Neural Units ermöglichen effiziente ereignisgesteuerte Kameras
| Ob Quantum Computing, Künstliche Intelligenz oder Deep Learning – die Computertechnologie entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit. Von der Natur kann sie sich dabei immer noch einiges abschauen. Nervensysteme, darin eingebettete neuronale Netze und die Übertragung von Impulsen über Nervenzellen sind beispielsweise ein Wunder an Dynamik und Energieeffizienz. Mit Hilfe von sogenannten „gepulsten neuronalen Netzen“, englisch Spiking Neural Networks, lassen sich diese Eigenschaften auf Computeranwendungen übertragen. Welche Vorteile sich daraus ergeben, zeigt ein aktuelles fortiss Forschungsprojekt mit sogenannten ereignisbasierten Kameras, bei dem die von IBM entwickelten Spiking Neural Units zum Einsatz kamen. Diese zwei Technologien, inspiriert von der Biologie, sind Bausteine des stark herauskommenden Trends in der KI: Neuromorphic Computing, oder, anders ausgedrückt, Computing nach biologischen neuronalen Prozessen.
| Mit der Eröffnung des BayernLabs Starnberg am 03. Mai 2022 startet eine umfangreiche Kooperation mit fortiss und den modernen IT Laboren, die in ganz Bayern eingerichtet wurden. Für den Standort Starnberg, stellt fortiss für die dortige Themeninsel „Energie“ einen elektrischen Wärmespeicher und eine Solarbox bereit, die die Bedeutung der Energiewende in den Vordergrund stellen.
Mit digitalen Technologien Quartiere nachhaltig gestalten
| Der Klimawandel und die Energiewende erfordern innovative Lösungen für eine nachhaltige Strom- und Wärmeversorgung. Die zunehmende Elektrifizierung, der Ausbau der dezentralen Energieerzeugung und die steigende Fluktuation im Netz bringen das bisherige Versorgungssystem an Grenzen, die nur mit neuartigen Lösungen überwunden werden können. fortiss hat daher gemeinsam mit der Technischen Universität München, dem Batteriespeicherhersteller Fenecon, dem Gebäudemanagement Spezialist Sauter, dem MSR und GA Start-up Holsten Systems, das TGA-Planungsbüro IBDM und der Themenplattform Digitalisierung im Energiebereich von Bayern Innovativ eine digitale Plattform für Energieanlagen entwickelt und am Beispiel Riemerling im Süden von München untersucht. Die Softwareumgebung dient der Vernetzung unterschiedlicher Energieanlagen. Die Verbrauchsdaten einzelner Gebäude werden in einer modernen, digitalen Plattform erfasst, analysiert und optimale Steuersignale an die einzelnen Anlagen bzw. Energiemanagementsysteme zurück übermittelt.
Open-Source-Software schafft Raum für Innovationen
| Ob Autonomes Fahren, Maschinelles Lernen, Industrial Internet of Things oder Künstliche Intelligenz, jede dieser innovativen Technologien ist in zahlreichen Anwendungsfällen mit verschiedenen Open-Source-Tools verbunden. Auch fortiss bietet ein breites Portfolio an Open-Source-Software für verschiedene Anwendungsdomänen an und eröffnet damit die Möglichkeit, auf einen immensen codierten Erfahrungsschatz talentierter fortiss-Wissenschaftler*innen aufzubauen.