HumaneAI

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Die Vision einer europäischen Künstlichen Intelligenz

HumaneAI

HumaneAI ist eine Initiative europäischer Forschungszentren, Universitäten und Industrie. Die Akteure verfolgen das Ziel, KI-Technologien zu entwickeln, die für Mensch und Gesellschaft vorteilhaft sind und mit den ethischen Werten sowie sozialen, kulturellen, rechtlichen und politischen Normen Europas im Einklang stehen.

Projektbeschreibung

Ziel ist es, KI-Systeme zu fördern, die die menschlichen Fähigkeiten erweitern und den Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes befähigen, während gleichzeitig die Autonomie und die Selbstbestimmung des Menschen respektiert werden. Die zentrale Herausforderung ist die Entwicklung robuster, vertrauenswürdiger KI, die Menschen „versteht“, sich an unterschiedliche Situationen anpasst und mit einem komplexen sozialen Umfeld angemessen interagieren kann. KI-gestützte Systeme sollen die menschliche Intelligenz ergänzen, sie jedoch nicht ersetzen.

HumanE AI Projekt

Die Initiative verfolgt fünf Stoßrichtungen:

  • Human-in-the-loop-(HITL-)maschinelles Lernen, Denken und Planen
  • multimodale Wahrnehmung und Modellierung
  • Mensch-KI-Interaktion und -Kollaboration
  • KI für die Gesellschaft
  • KI-Ethik, -Recht und Responsible KI

Das HumaneAI-Netzwerk wird die Forschungsergebnisse der europäischen KI-Gemeinschaft über die AI4EU-Plattform und in einem virtuellen Laboratorium zur Verfügung stellen sowie eine Reihe von Summer-Schools, Tutorials und Massive Open Online Courses (MOOCs) organisieren. Es wird auch ein spezielles Innovationsökosystem aufgebaut, um Forschungsergebnisse in Innovationen zu transformieren, die wirtschaftlichen Nutzen und Werte für die Gesellschaft aufbauen, sowie ein industrielles Doktorandenprogramm eingeführt.

Forschungsbeitrag

Zu den zentralen Innovationen gehören:

  • Werkzeuge zur Erweiterung der kognitiven menschlichen Fähigkeiten, Kanalisierung von Kreativität, Einfallsreichtum und Intuition sowie zur Befähigung von Menschen, wichtige Entscheidungen auf Basis besserer Informationen zu treffen,
  • in offenen Umgebungen eingesetzte, KI-gestützte Systeme, die in komplexen sozialen Umgebungen intelligent handeln können
  • Basistechnologien für nachvollziehbare, transparente, validierte und vertrauenswürdige KI-gestützte Systeme
  • neue Ansätze für die Einbettung einer wertebasierten Ethik sowie der kulturellen, rechtlichen und sozialen Werte Europas als Grundprinzip für die Entwicklung sämtlicher KI-gestützter Systeme und Anwendungen.

Förderung

EU ict-48-2020

EU-Förderprogramm „Horizont 2020“ für Forschung und Innovation Fördernummer 761758

Projektdauer

2020-2023

Dr. Yuanting Liu

Ihr Kontakt

Dr. Yuanting Liu

+49 89 3603522 427
liu@fortiss.org

Weitere Informationen

Projektpartner

Aalto UniversityΑthena Research and Innovation CentreBrno University of TechnologyBarcelona Supercomputing CenterCentral European UniversityConsiglio Nazionale delle RicercheDFKI  Deutsches Forschungszentrum für Künstliche IntelligenzCNRS French National Centre for Scientific ResearchSpanish National Research Council (CSIC)Uni KarlovaCINI (National Interuniversity Consortium for Informatics)Elte Eötvös Loránd UniversityETH ZürichFBK Fondazione Bruno KesslerFraunhofer GesellschaftGeneraliGerman Entrepreneurship GmbHINESC TEC - Institute for Systems and Computer Engineering, Technology and ScienceING GroupINRIA National Institute for Research in Digital Science and TechnologyTecnico Lisboa  Instituto Superior Técnico, Universidade de LisboaK4A Knowledge 4 All FoundationLMU - Ludwig Maximilians UniversitätÖrebro UniversitätPhilipsSAPVRIJE Universität Amsterdam VUThales GroupTELEFONICA INVESTIGACION Y DESARROLLO SATildeTU BerlinTübitak  THE SCIENTIFIC AND TECHNOLOGICAL RESEARCH COUNCIL OF TURKEYTU DelftTechnische Universität KaiserslauternTechnische Universität WienUCC University College CorkSorbonneAirbus Defence and SecurityUGA Université Grenobles AlpesUniversity LeidenUmeå UniversityUniversität BolognaUniversität PisaUniversität WarschauUS University of SussexUniversität Pompeu FabraVUB Universität BrüsselUniversity of CopenhagenVolkswagen AG