ArKi

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Empfehlungen für ein modulares, zukunftsgerichtetes Framework für agentische KI

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Entwicklung eines modularen, agentischen KI Frameworks für die öffentliche Verwaltung, das skalierbare, souveräne und multimodale KI Lösungen mit einheitlichen Standards ermöglicht.

Projektbeschreibung

Das Projekt analysiert die Anforderungen, technischen Grundlagen und Umsetzungsoptionen eines modularen KI-Frameworks, das generative KI in Verwaltungsprozesse integriert. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass große Sprachmodelle (z. B. Chat-Modelle, offene LLMs) ein hohes Potenzial besitzen, in der öffentlichen Verwaltung bislang jedoch nur fragmentarisch genutzt werden. 

Zwei prototypische Anwendungsfälle wurden von der Analyse bis zum Minimal Viable Product (Genauigkeit > 97 %) umgesetzt. Dabei erfolgte eine detaillierte Kosten-Nutzen-Bewertung, die die technische Machbarkeit, Halluzinationsrisiken generativer Modelle sowie den Aufwand für den Übergang vom Prototyp in den Produktivbetrieb berücksichtigte. 

Das Ergebnis ist ein Blueprint, der multimodale, multimodell- und multiagentenfähige Komponenten (Interaktion, Gedächtnis, Planung, Werkzeugausführung) sowie standardisierte Schnittstellen zu bestehenden Fachverfahren bereitstellt.

Forschungsbeitrag

Der zentrale Beitrag ist die konzeptionelle und experimentelle Erarbeitung eines modularen, agentischen KI-Frameworks für die gesamte öffentliche Verwaltung. Die übergeordnete Forschungsfrage lautet: Welches KI-Framework ermöglicht einen fachübergreifenden, nutzenstiftenden, skalierbaren und souveränen Einsatz von KI-Technologien in der öffentlichen Verwaltung? 

Die methodische Vorgehensweise gliedert sich in drei Schritte: 

  1. Problemzerlegung – Balance zwischen Unter- und Überspezifikation, Integration probabilistischer und symbolischer Komponenten, Modellierung von Unsicherheit sowie Priorisierung kontextabhängiger Ressourcen;
  2. Evaluation – Definition von Robustheits-, Sicherheits- und Erklärbarkeitskriterien, Aufbau synthetischer und realitätsnaher Testszenarien sowie iterative Einbindung von menschlichem Feedback;
  3. Funktionale Architektur – flexible Kommunikations- und API-Schichten, hybrider Speicher (episodisch, semantisch, prozedural), kombinierte Planungsmechanismen (probabilistisch + symbolisch) und kontrollierte Werkzeugausführungsebenen. 

Das Framework wird in einem agilen Forschungs- und Entwicklungszyklus umgesetzt, wobei Kosten-Nutzen-Analysen, Halluzinationskontrollen und Datenschutzaspekte systematisch berücksichtigt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass ein modular aufgebautes, multiagentenfähiges Framework die Entwicklungs- und Betriebskosten signifikant reduziert, die technologische Souveränität stärkt und gleichzeitig die Einhaltung von Sicherheits- und Datenschutzstandards sicherstellt.

 Mahdi Sellami

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Mahdi Sellami

+49 89 3603522 171
sellami@fortiss.org