IPEC
Projektbeschreibung
Entscheidungsprozesse. Fehler in zugrunde liegenden Daten, Modellen oder Abläufen können die Qualität von Entscheidungen und Ergebnissen erheblich beeinträchtigen. Trotz der rasanten Fortschritte im Bereich Generativer KI und großer Sprachmodelle (LLMs) wird deren Potenzial für die tiefgehende Analyse und Korrektur solcher Fehler in SAP-basierten Systemen bislang nur begrenzt genutzt.
Das Projekt IPEC adressiert diese Herausforderung. Ziel ist die Entwicklung einer fundierten Grundlage für den zukünftigen Einsatz KI- und LLM-basierter Verfahren zur intelligenten Fehleranalyse und -korrektur in den Planungsabläufen des Auftraggebers.
Der erste Projektabschnitt fokussiert die systematische Erfassung bestehender Herausforderungen, die Entwicklung eines gemeinsamen Problemverständnisses sowie die strukturierte Dekomposition der Fragestellung. Dazu werden Anforderungen erhoben, relevante Anwendungsfälle identifiziert und priorisiert sowie mögliche Entwicklungsrichtungen bewertet. Die Ergebnisse schaffen die Grundlage für nachfolgende Projektphasen, in denen geeignete Methoden entwickelt, prototypisch umgesetzt und schrittweise zu einem skalierbaren Minimum Viable Product (MVP) weiterentwickelt werden.
Durch die frühzeitige Identifikation geeigneter Einsatzszenarien schafft das Projekt die Voraussetzungen, moderne LLM- und GenAI-Technologien gezielt für komplexe Analyse- und Entscheidungsprozesse in Planungssystemen einzusetzen. Gleichzeitig werden Scope, Roadmap und fachliche Prioritäten für die weiteren Entwicklungsstufen definiert.
Forschungsbeitrag
fortiss übernimmt die wissenschaftliche Analyse der Problemstellung sowie die methodische Konzeption des Vorgehens. Dazu gehören die Anforderungsworkshops, die detaillierte Untersuchung der bestehenden Herausforderungen, die strukturierte Dekomposition der Problemstellung sowie die Priorisierung relevanter Anwendungsfälle.
Zudem erarbeitet fortiss eine fundierte Entscheidungsvorlage, die die fachliche und technische Grundlage für die weiteren Projektphasen bildet. Die Arbeiten erfolgen nach einem agilen Vorgehensmodell, um Anforderungen frühzeitig zu validieren und die Weichen für eine erfolgreiche Entwicklung KI-gestützter Lösungen zu stellen.
Förderung
Projektdauer
16.02.2026 - 31.12.2026
