Innovatives Engineering softwareintensiver Systeme
In zahlreichen Branchen stehen Unternehmen vor der Herausforderung, komplexe technische und soziotechnische Systeme zu entwickeln. Dies erfordert eine sorgfältige Herangehensweise, um eine schnelle Marktakzeptanz und dauerhafte Rentabilität zu gewährleisten. Die Entwicklung hin zu autonomen, interaktiven und dynamisch vernetzten Produkten, die durch Softwareinnovationen vorangetrieben wird, unterstreicht den Bedarf an innovativen, präzisen Methoden im Bereich des Software & Systems Engineering.
Moderne softwareintensive Systeme und Dienste sind geprägt durch eine stetig wachsende Anzahl softwaredefinierter Funktionen, die durch die Verfügbarkeit von Rechenleistung, Bandbreite, Daten und Diensten ermöglicht werden. Dabei stehen Entwickler vor der Herausforderung, widersprüchliche Design-Zwänge und -Ziele zu bewältigen, die sich sowohl aus benutzerzentrierten Anforderungen als auch aus nicht verhandelbaren Vorschriften und Normen ergeben. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach nicht-funktionalen Eigenschaften wie Sicherheit, Robustheit, Verfügbarkeit, Schutz, Privatsphäre und Wartbarkeit. Die Grenzen zwischen einzelnen Systemen und Anwendungsdomänen verschwimmen zunehmend, insbesondere in System-of-Systemen, während Software immer tiefer in komplexe cyber-physische Systeme integriert wird. Hinzu kommt ein hoher Grad an Automatisierung und Autonomie, wobei KI-intensiver Software eine immer größere Rolle zukommt.
Interdisziplinärer Ansatz für zukunftsfähige Software
Im fortiss Forschungsschwerpunkt Software & Systems Engineering steht der interdisziplinäre Ansatz im Mittelpunkt: Die Expertise aus verschiedenen Kompetenzfeldern wird gebündelt, um innovative Methoden für das Engineering softwareintensiver Systeme zu entwickeln. Ziel ist es, die zunehmende Komplexität dieser Systeme zu bewältigen und eine kontinuierliche, nahtlose Entwicklung sowie Qualitätssicherung über organisatorische, disziplinäre und systemübergreifende Grenzen hinweg zu ermöglichen.







