Fallstudie AI-deation
Fallstudie AI-deation

Beschleunigte Innovationsprozesse durch KI-gestützten Ideenprozess

Fallstudie AI-deation

Um die Identifizierung innovativer Forschungsideen effizienter zu gestalten, entwickelte fortiss für Siemens die Plattform „AI-deation“. Das System nutzt Sprachmodelle, um verstreutes Wissen zu synthetisieren, bestehende Kompetenzen neu zu kombinieren und völlig neue Forschungsansätze zu generieren. Durch den Einsatz von datenschutzkonformen Small Language Models (SLMs) wird eine skalierbare und sichere Innovationsumgebung geschaffen, die Experten dabei unterstützt, schneller von einer technologischen Fähigkeit zu einem konkreten, wirkungsvollen Anwendungsfall zu gelangen.

Herausforderung

In einer sich schnell verändernden Technologielandschaft wird es immer schwieriger, hochrelevante Forschungspotenziale und Use Cases rechtzeitig zu identifizieren. Traditionelle Ideationsprozesse sind oft zeitaufwendig, stark von der Verfügbarkeit einzelner Experten abhängig und durch die menschliche Kapazität begrenzt, riesige Mengen an interdisziplinärem Wissen zu verarbeiten. Siemens stand vor der Herausforderung, Innovationsprozesse über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg zu skalieren, ohne dabei Abstriche beim Datenschutz oder der Kosteneffizienz zu machen.

Lösung

Die Lösung einer intelligenten Ideations-Plattform basiert auf einer hybriden Architektur aus leistungsstarken Large Language Models (LLMs) und spezialisierten, Privatsphäre-freundlichen Small Language Models (SLMs).

Das System fungiert als digitaler Katalysator für menschliche Kreativität: Es integriert sich nahtlos in bestehende Prozesse und unterstützt Forscher dabei, vorhandenes Wissen neu zu verknüpfen oder gänzlich neue Ideen jenseits bekannter Publikationen zu explorieren. fortiss brachte hierbei insbesondere die Expertise zur Optimierung der Modelle und zur Sicherstellung der Datenintegrität ein.

Ergebnis

  • Bereitstellung einer Plattform, die Use Cases und Forschungsideen auf Basis bestehender Siemens-Kompetenzen generiert.
  • Systematische Verknüpfung von technologischem Wissen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen zur Erschließung neuer Marktsegmente.
  • Teams können direkt mit einem KI-generierten Entwurf („Scaffold“) arbeiten, anstatt wertvolle Zeit mit der Zusammenfassung des bereits Bekannten zu verbringen.
  • Generierung neuartiger Ansätze, die über den aktuellen Stand der veröffentlichten Literatur hinausgehen.
  • Nutzung von SLMs zur Verarbeitung sensibler Unternehmensdaten innerhalb einer sicheren Infrastruktur.

Fazit

Das Projekt AI-deation zeigt, dass generative KI den menschlichen Ideationsprozess nicht ersetzt, sondern massiv beschleunigt und qualitativ aufwertet. Durch die Kombination von LLMs und SLMs lassen sich interdisziplinäre Synergien in Großunternehmen wie Siemens effizient heben. Die Expertise von fortiss ermöglichte es, komplexe Sprachmodelle so in den industriellen Kontext zu integrieren, dass sie als verlässliches Werkzeug für die Forschung von morgen dienen.

Projektpartner

Weitere Informationen

Fokusthema Produktion

Entwicklung zukunftssicherer Lösungen für industrielle Umgebungen

Forschungsschwerpunkt AI Engineering

Forschung an der Schnittstelle von Software Engineering und KI

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