TASTE
Projektbeschreibung
Der Transformations-Hub Automotive Software Engineering (TASTE) verfolgt langfristig die Ziele, Softwareentwicklung (SWE) als strategisches First Level Topic im Automobilsektor zu etablieren und eine branchenweite SWE-Kultur zu etablieren. Im Zeitraum des Vorhabens soll der Hub als Inkubator und Multiplikator für moderne SWE-Methoden wirken und die Kompetenzen des Automobilsektors zur Integration von Software entlang der Wertschöpfungskette und des Produktlebenszyklus stärken.
Der Transformations-Hub Automotive Software Engineering schließt eine Lücke in der Kompetenz- und Vernetzungslandschaft der deutschen Automobilindustrie. SWE ist querliegend zu den etablierten Engineering Domänen im Automobilbau und spiegelt sich bisher weder in den Zulieferstrukturen noch deren Verbänden und Gremien wider.
Forschungsbeitrag
Das Transformations- und Wissenstransferkonzepts umfasst die vier Handlungsfelder:
- Matching von Bedarfen und Angeboten
- Trainings und Skills
- Transformation und Skalierung
- Netzwerke
Für das Matching wird eine Drehscheibe aus Bedarfen der Stakeholder und bestehenden Angeboten entwickelt, die auf dieser verknüpft werden. Durch Skills und Training erfolgt der Transfer von Kompetenzen und Wissen von Ergebnissen und Lösungen aus Forschung und Entwicklung für die Zielgruppen des Hubs. Im Handlungsfeld Transformation und Skalierung werden Unternehmen Transformationspotentiale demonstriert, Transformationen angestoßen und Lösungen skaliert. Durch Netzwerke werden sowohl der Hub mit den verschiedenen Zielgruppen als auch die Zielgruppen untereinander vernetzt, um Multiplikatoreneffekte zu erzeugen.
Förderung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Förderkennzeichen 16THB0009C
Projektdauer
01.11.2022 – 31.12.2026
Kontakt
Weitere Informationen
- TASTE Website
- TASTE Linkedin
- Workshop: Modellbasiertes Systems Engineering: Grundlagen und Potenziale Der Kurs bietet einen praxisnahen Einblick in das Modellbasierte Systems-Engineering (MBSE). Anhand eines durchgehenden Open-Source-Anwendungsbeispiels aus der Automobilbranche zeigt dieser, wie durch die Abstraktion in Modellen die Komplexität in der Entwicklung sicherheitskritischer Systeme bewältigt werden kann.

