Karriere bei fortiss

AI Ninja

Amit kämpft für neuartige Ansätze, Algorithmen und Werkzeuge zur Entwicklung von Robuster KI.

Kannst du uns einen Einblick in deine Arbeit bei fortiss geben?

Ich forsche als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzfeld Software Dependability am Neural Network Dependability Kit (NNDK), das als Open-Source-Toolbox Metriken für ein besseres Verständnis der Funktionsweise von neuronalen Netzen in der KI liefert. Das Kit basiert auf formalen Methoden, die zur Modellierung und rigorosen Überprüfung von Computersystemen dienen, um in sicherheitskritischen Systemen Fehlerfreiheit zu beweisen. Somit können neuronale Netze entwickelt werden, die robuster, zuverlässiger, interpretierbarer und vertrauenswürdiger sind. Das ist auch der Bereich, in dem ich nebenbei meine Doktorarbeit schreibe.

Wie bist du auf fortiss aufmerksam geworden?

Mein Cousin hat einen Freund, der bei fortiss gearbeitet hat. Mit ihm sprach ich über meine Schwerpunkte und er hat mir daraufhin fortiss empfohlen.

Was ist dir in den letzten Monaten besonders gut gelungen?

Um die Sicherheitsschwelle eines neuronalen Netzes – bezogen auf gegnerische Angriffe – zu verifizieren, habe ich eine formale Methode angewandt. Zusätzlich habe ich in einem Forschungsprojekt einem Partnerunternehmen geholfen, eine bessere Leistung und eine robustere KI-Lösung in seinem innovativen Projekt zu erreichen.

"fortiss bietet viele Möglichkeiten für eigene Forschungs- und Innovationsideen."

fortiss Wissenschaftler Amit Sahu

Wann hast du angefangen, dich fürs Programmieren zu interessieren?

Im Jahr 2008 habe ich mir das Programmieren selbst beigebracht. Meine erste Programmieraufgabe war ein einfacher Taschenrechner. Es hat Spaß gemacht, Lösungen einfach durch das Schreiben von Text auf einem Bildschirm zu erstellen. Später nahm ich nach der Schule Programmiersprachkurse und begann dann meinen Bachelor in Informationstechnologie an der Universität von Allahabad (IIIT). Für meinen Master ging ich nach München, weil ich wissenschaftlich arbeiten wollte und weil Deutschland hier besser spezialisiert ist als Indien.

Was bietet dir das Arbeitsumfeld von fortiss?

fortiss bietet mir Forschungsmöglichkeiten in den Bereichen, die mich interessieren. Durch die anwendungsnahe Forschung arbeite ich zudem viel mit Industriepartnern zusammen und kann innovative Ideen auch in kleinen Unternehmen ausprobieren, die hier flexibler sind als große.

„Wir führen wöchentlich Diskussionen über unsere Dissertationen, was sehr unterstützend und hilfreich ist und mich auch persönlich weiterbringt.“

Wie sind deine Kollegen?

Es macht wirklich Spaß, mit meinen Kollegen zu arbeiten und auch privat etwas mit ihnen zu unternehmen. Wir führen wöchentlich Diskussionen über unsere Dissertationen, was sehr unterstützend und hilfreich ist und mich auch persönlich weiterbringt.

Was möchtest du als Wissenschaftler erreichen und wo möchtest du deine Ergebnisse im Einsatz sehen?

Ich will neuronale Netze in sicherheitskritischen Situationen zuverlässig und zugänglich machen. Dazu will ich auch das Innenleben neuronaler Netze verstehen, um sie mit innovativen Projekten aus der Praxis für Entwickler und Wissenschaftler leichter modifizierbar zu machen. Ich würde meine Arbeit gerne in Systemen sehen, die das Leben der Menschen direkt beeinflussen, wie z.B. robuste und verifizierbare sicherheitskritische KI-Anwendungen für Autonomes Fahren oder verständliche, medizinische Bildanalyse und Diagnosen.

Was kannst du anderen Bewerbern mit auf den Weg geben, wenn sie sich bei fortiss bewerben wollen?

fortiss bietet viele Möglichkeiten für eigene Forschungs- und Innovationsideen. Daher kann man auch schon von vornherein seine Ideen kommunizieren, an denen man gerne arbeiten möchte. Im Idealfall überschneiden diese Themen sich dann mit den aktuellen Projekten. Im Arbeitsalltag ist es wichtig, auch eigenständig zu arbeiten und selbst einschätzen zu können, was als Nächstes zu tun ist, da jeder Wissenschaftler sehr spezialisiert in seinem Bereich ist.